Der Markt kehrt nach Hassel zurück

Die Bauarbeiten am August-Schmidt-Platz machen Fortschritte. Ab sofort kann der Wochenmarkt wieder an der altbekannten Stelle stattfinden – fast, jedenfalls.

Denn ganz fertiggestellt ist der Platz in der Mitte des Stadtteils noch nicht. Aber immerhin ist ein Teilbereich fertig, und so stehen die Händlerinnen und Händler ab sofort immer mittwochs und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr am Voßweg am Rand des August-Schmidt-Platzes.

Bis Ende 2018 wird der Marktplatz für Hassel saniert. Ein neues Pflaster, blühende Bäume und große Bankelemente sorgen für ein komplett verändertes Gesicht des August-Schmidt-Platzes. Ein Brunnen erfrischt an heißen Sommertagen und belebt die Platzfläche. Die neuen großen Bankelemente aus Cortenstahl schaffen Sitzmöglichkeiten am Platz und damit eine neue Aufenthaltsqualität. Auch die Beleuchtung wird erneuert, sodass der Platz nach Sonnenuntergang nicht im Dunklen liegt. Nach Fertigstellung des Umbaus wird der Wochenmarkt dann auch wieder auf dem Platz selber stattfinden.

Die Baustelle liege genau im Zeitplan, teilte die Stadt Gelsenkirchen jetzt mit. Nach Fertigstellung des Voßwegs verlagern sich die Bauarbeiten nun auf die andere Seite des Platzes. Dort werden zuerst verschiedene Versorgungsleitungen verlegt, ehe auch die Oberfeldinger Straße in ihrer Gestaltung dem neuen Platz angepasst wird. In wenigen Wochen wird es auf der Platzfläche weitergehen, zuerst wird dann das Fontänenfeld installiert, anschließend wird die gesamte Fläche neu gepflastert. Bereits weitgehend fertiggestellt ist auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle „August-Schmidt-Platz“ an der Valentinstraße.

Die Folgen des Strukturwandels und der demografischen Entwicklung sind auch rund um die ehemalige Zeche Westerholt auf der Grenze zwischen Gelsenkirchen und Herten sichtbar. Daher engagieren sich die beiden Städte gemeinsam, um die Stadtteile Hassel, Westerholt und Bertlich mit insgesamt 34.000 Menschen weiterzuentwickeln. Ein lebenswertes Umfeld und ein ausreichendes Angebot an Nahversorgung, Infrastruktureinrichtungen und sozialen Angeboten sollen die Wohnquartiere für die Zukunft rüsten. Neben den Bürgerinnen und Bürgern sind auch die lokalen Akteure, Institutionen und Vereine eingeladen, sich am Erneuerungsprozess zu beteiligen.

Foto: Stadt GE

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