Erstklassiger Rock auf der Domplatte

Was vor sieben Jahren als kleines, lokales Konzert begann, hat das Potenzial, zu einem echten Festival zu werden, das nicht nur Musikbegeisterte aus Buer anzieht. Wenn vom 6. bis zum 8. September wieder „Rock am Dom“ steigt, dann steht ein echter Top-Act auf der Bühne vor der St. Urbanus-Kirche: Das Duo Wingenfelder. Die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder sind Rockfans aus Deutschland besser bekannt als das Herzstück der Kultband „Fury In The Slaughterhouse“.

Genau wie bereits im vergangenen Jahr wird „Rock am Dom“ am selben Wochenende gefeiert wie das Cityfest Buer. Doch was 2018 von beiden Seiten zunächst als unglücklicher Zufall angesehen wurde, ist 2019 bewusst so geplant. „Die Kombination der beiden Feste im vergangenen Jahr war eine Notlösung“, sagt Ole Siemienski, Vorsitzender der Buerschen Werbegemeinschaft, die für das Cityfest verantwortlich ist. „Doch das hat sich als überraschend gut herausgestellt.“
Also setzten sich Vertreter der WG und des Fördervereins „Rock am Dom“ in diesem Jahr bereits frühzeitig an einen Tisch, um ein gemeinsames Fest zu planen, das die gesamte Buersche City vom Goldbergplatz bis zum Dom bespielen soll. Folgerichtig bekam das Kind auch einen neuen Namen: „Rock am Dom meets Cityfest 2019“.

Musik wird es an dem Wochenende auf mehreren Bühnen geben. Die Top-Acts wie Wingenfelder, das niederländische Musikkollektiv „The Magic Mumble Jumble“ oder „The Esprits“ spielen auf der Domplatte, auf der Bühne am Goldbergplatz dürfen sich vor allem junge Bands ausprobieren. Allerdings wird es auch Künstler geben, die auf beiden Bühnen zu hören sind. Außerdem hat die Bühne am Goldbergplatz die längere „Öffnungszeit“: Hier gibt es am Freitag- und Samstagabend Programm bis 23.30 Uhr.

Freunde der elektronischen Musik kommen im Robinienhof auf ihre Kosten: Hier wird ein DJ auflegen. Im Café Albring und Rüdel wird es etwas ruhiger zugehen – wer dort spielt, wollen die Veranstalter allerdings noch nicht verraten.
Insgesamt werden fast 30 Einzelkünstler oder Bands an den drei Tagen auftreten: „Das ist schon ein echtes Pfund, was wir hier haben“, sind sich Ole Siemienski und Andreas Szepan vom Förderverein sicher. Das Festival soll dann nicht nur Menschen aus Buer anlocken: Auch in den Nachbarstädten Marl, Dorsten Haltern und Herten soll mithilfe der Stadtmarketing Werbung für „Rock am Dom meets Cityfest 2019“ gemacht werden.

Foto: Anne de Wolff

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