Forscher präsentieren sich auf Hannover-Messe

Nur wenige Themen standen in der letzten Zeit so im Brennpunkt der Diskussion wie der „Dieselskandal“. Ob Elektromobilität der umweltgerechte Ersatz für Verbrennungsmotoren ist, hängt sicherlich auch davon ab, ob die „Stromer“ ihren Strom umweltschonend aus regenerativen Energiequellen beziehen. Einen Beitrag dazu könnte die Erzeugung des Stroms für Elektroautos mit Brennstoffzellen leisten. Die Fahrzeuge werden dann mit Wasserstoff betankt. Als „Abgas“ stößt das Fahrzeug nur Wasserdampf aus. Das Forscherteam (v. l.) Dr. Ulrich Rost, Jeffrey Roth und Dr. Florian Wirkert der Westfälischen Hochschule befasst sich seit vielen Jahren mit der dazu nötigen Wasserstoff-Bereitstellung und zeigt auf der diesjährigen Hannover-Messe die neueste Entwicklung von Hochdruck-Elektrolyseuren zur Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. „So ist es bald möglich, Elektrofahrzeuge einfacher zu befüllen. Denn der Betriebsdruck im Tank von Pkw liegt zurzeit bei etwa 700 Bar und bei Bussen bei 350 Bar. Dies ist nötig, damit genügend Wasserstoff getankt werden kann, um eine hohe Reichweite mit den Fahrzeugen zu erzielen“, erläutert Rost.

—Foto: WH/MV

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