Vereinbarung soll Entwicklung der Fläche des ehemaligen Bergwerks Westerholt vorantreiben

Buer. Das Land NRW, der RAG-Konzern, betroffenen Städte sowie der Regionalverband Ruhr (RVR) haben jetzt eine Vereinbarung zur Nachnutzung bedeutsamer Bergbauflächen getroffen. Für Gelsenkirchen und Herten bezieht sich die Vereinbarung auf das ehemalige Bergwerk Westerholt.
Mit der Vereinbarung verpflichten sich die Unterzeichner, gemeinschaftlich Verantwortung für eine nachhaltige Folgenutzung bereits stillgelegter oder für die Stilllegung vorgesehener Bergbauflächen zu tragen. Die Vereinbarung umfasst insgesamt 20 Flächen in 17 Städten, die sich allesamt im Besitz der RAG oder der RAG Montan Immobilien befinden und von besonderer städtebaulicher und wirtschaftlicher Bedeutung für die betroffenen Kommunen sind.

„Mit der Bergbauflächen-Vereinbarung haben das Land, der RAG-Konzern und die kommunale Seite Verantwortung für eine zukunftsorientierte Standortentwicklung übernommen“, erklärte NRW-Minister Garrelt Duin. „Die Unterzeichnung der Vereinbarung ist der Auftakt für eine qualifizierte Folgenutzung, die in den Regionen neue Wirtschaftskraft entfalten kann“, sagte er weiter. Die Vereinbarung ermutige zu Vielfalt und binde die Akteure verlässlich. „Dies ist eine gute Nachricht für die Standortkommunen“, befand Garrelt. „Qualitativ hochwertige Folgenutzungen von Industriebrachen sind eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze“, sagte der Gelsenkirchener Wirtschaftsförderungsdezernent Dr. Christopher Schmitt, um die Bedeutung der Vereinbarung zu betonen. „Die Unterzeichnung der interkommunalen Vereinbarung ergänzt den in Gelsenkirchen seit Jahrzehnten verfolgten Weg zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur.“ Mit der gemeinsamen eingeschlagenen Lösung für die Zukunft der Bergbauflächen befinde sich der Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen auf einem guten Weg, so Schmitt.
Die Vereinbarung wurde von Wirtschaftsminister Garrelt Duin, dem Vorstandsvorsitzenden der RAG AG, Bernd Tönjes, und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der RAG Immobilien GmbH, Prof. Hans Peter Noll, unterzeichnet. Auf der kommunalen Seite unterschrieben die Regionaldirektorin des RVR, Frau Karola Geiß-Netthöfel, sowie Vertreter der Kommunen aus der Metropole Ruhr und dem Kreis Steinfurt.

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