Hubertus-Messe auf Platt

Im vergangenen Jahr hatte dieser besondere Gottesdienst trotz schlechtes Wetters zahlreiche Menschen in den Westerholter Wald gelockt. Am kommenden Sonntag, 21. Oktober, ist es wieder soweit: Dann lädt der Verein Sieben-Schmerzen-Kapelle  zur traditionellen Hubertus-Waldmesse ein. Ort ist die Sieben-Schmerzen-Kapelle, Beginn ist um 16 Uhr. Die Besonderheit: Der Gottesdienst wird in plattdeutscher Sprache gehalten.

„In‘n Anfang was dat Wort all do, un dat Wort was bi Gott, un dat Wort was Gott“: So klingt der berühmte erste Satz des Johannes-Evangeliums auf Plattdeutsch. Der Text ist Teil der Hubertus-Messe, die vom emeritierten Pfarrer Heinrich Bücker aus Recklinghausen zelebriert wird.

Alle Texte, sowohl die gesprochenen als auch die gesungenen, hat Bücker ins Plattdeutsche übersetzt. Besucher, die dieser Sprache nicht oder nur teilweise mächtig sind, brauchen allerdings keine Angst zu haben: Für jeden gibt es ein Heft, in dem alles aufgeschrieben ist – auch die Predigt, die Pfarrer Bücker halten wird.

„Früher gab es in St. Urbanus regelmäßig Gottesdienste auf Plattdeutsch“, erinnert sich Konrad Herz, Vorsitzender des Sieben-Schmerzen-Kapelle-Vereins. „An diese Tradition wollen wir mit der Hubertus-Waldmesse anknüpfen.“
Musikalisch mitgestaltet wird die Messe vom Bläsercorps der Kreisjägerschaft Gelsenkirchen und Schloss Horst. Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter an der Kapelle im Westerholter Wald statt. Im Anschluss werden frische Waffeln und Glühwein angeboten.

Mehr Infos gibt es unter www.sieben-schmerzen-kapelle.de.

Foto: Herz

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