Konzert und Lesung in der "werkstatt"

Zu einem Konzert mit Lesung lädt die Galerie „werkstatt“ an der Hagenstraße 34 für Sonntag, 31. März ein. Unter dem Motto „Wo das geht, geht alles – Texte und Musik rund ums Revier“ gibt es eine Lesung mit Gerd Herholz, für den musikalischen Teil sorgt Eckard Koltermann. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Gerd Herholz liest Geschichten, Blogs und Gedichte. Im Mittelpunkt der Texte: Das Ruhrgebiet, jenes Städtedorf, in dem er aufwuchs, das nach der Loveparade eine große Zukunft hinter sich hat und mit der Gegenwart einfach nicht fertig wird. Für Herholz‘ Schreiben gilt auch, was Raymond Federman übers Lesen gesagt hat: „Ich bin für ein Lesen, das den Frieden stört.“ Neben einem biografischen Text sind an diesem Abend auch Gedichte und ein Gelsenkirchen streifender Texte zu hören.

Herholz arbeitete im Literaturbüro Ruhr (Gladbeck), dessen wissenschaftlicher Leiter er bis zum März 2018 war. Er schrieb und schreibt für Blogs (z.B. die „Revierpassagen“), Zeitschriften und Zeitungen.

Eckard Koltermann lebt und arbeitet in Wanne-Eickel. Nach Studien der vergleichenden Musikwissenschaften in Berlin und einem Instrumentalstudium auf der Bassklarinette in Amsterdam wandte er sich autodidaktisch der Komposition zu und schrieb seit den 80er-Jahren Big Band Jazz, Musik für Theater, Tanztheater, Film sowie drei Kammeropern. Als Musiker spielte er auf zahlreichen internationalen Festivals. Seine Musik bewegt sich zwischen der instrumentalen Tätigkeit und der Tätigkeit als Komponist. Seine Leidenschaft gilt der Umsetzung von literarischen Vorlagen von der konventionellen Gedichtvertonung bis zur experimentellen Performance.

Foto: Koltermann

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