Rekord beim Blaulichtlauf

Von Matthias Heselmann

Als Polizeipräsidentin muss man – zum Glück – nicht oft zur Waffe greifen, doch diesen Revolver nimmt Anne Heselhaus-Schröer gern in die Hand. Um 10 Uhr am Mittwochmorgen gibt sie den Startschuss zum siebten „Blaulichtlauf“ der Gelsenkirchener Polizei.

Die Läuferinnen und Läufer, die sich zu dieser Uhrzeit von der Gesamtschule Berger Feld auf den Weg machen, haben sich die Halbmarathon-Strecke vorgenommen, später starten noch die 10-Kilometer- und 5-Kilometer-Läufe – die Polizeipräsidentin lief selbst die zehn Kilometer mit. Die Strecken führen rund um die Veltins-Arena und den Berger See.

Schon vor dem Start hatte es rund um die Gesamtschule viel Programm gegeben: Mit Musik wurden die Läufer angeheizt, für Verpflegung war natürlich auch gesorgt. Zahlreiche Menschen nutzten die Gelegenheit, sich kurzfristig für den Benefizlauf anzumelden, sodass Polizeisprecher Torsten Sziesze am Ende des Tages ein Rekordergebnis verkünden konnte: Über 750 Läuferinnen und Läufer hatten teilgenommen, so viele wie noch nie zuvor – „eine fantastische Zahl“, freute sich Sziese. Darunter waren natürlich zahlreiche Polizisten: Unter anderem auch zwei Beamte der Hundertschaft aus Dortmund, die die zehn Kilometer in voller Einsatzmontur liefen. Allerdings nahmen auch viele Hobbyläufer die Einladung der Polizei an.

Mit ihrer Startgebühr unterstützen die Teilnehmer einen guten Zweck. Die Einnahmen des Laufes gehen zu einem Teil an die Polizeistiftung NRW, die sich um verletzte Polizisten beziehungsweise die Hinterbliebenen von verstorbenen Beamten kümmert. Der anderen Teil geht an die Kinderklinik am Bergmannsheil Buer: Wofür das Geld dort genau eingesetzt wird, soll in den kommenden Tagen geklärt werden.

Foto: Heselmann

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