Daniel Caligiuri hat Glück im Unglück

Am Samstag trainierten auf Schalke auf dem Platz wie üblich nach einem Pflichtspiel nur die Reservisten und diejenigen, die zu Kurzeinsätzen gekommen waren. Doch es gibt neue Sorgenkinder.

Cedric Teuchert fehlte bei den Profis nach Informationen von Buer Total auf eigenen Wunsch. Der Stürmer, der seit Wochen zwischen Ersatzbank und Tribüne pendelt, sammelte im Schalker Oberligateam im Spitzenspiel gegen den TuS Haltern Spielpraxis.



Diese wird Daniel Caligiuri für einige Zeit fehlen. Auch der 31-Jährige war am Samstagvormittag zum MRT im Bergmannsheil in Gelsenkirchen. Die Schalker Befürchtungen, dass sich Caligiuri einen Wadenbeinbruch zugezogen habe, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Caligiuri hat sich „nur“ einen isolierten Riss des vorderen Syndesmosebandes zugezogen. Voraussichtliche Ausfallzeit: Vier bis sechs Wochen.

Dennoch ist das natürlich keine gute Nachricht für die krisengeschüttelten Königsblauen, die nach dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg längst im Abstiegskampf angekommen sind. Da nützte es auch nichts, dass der Einsatz bei der 2:4-Niederlage in Bremen stimmte. Das allein reichte nicht, um den nächsten Nackenschlag zu verhindern.

Selbst der Gegner hatte Mitleid. „Es ist einiges gegen Schalke gelaufen“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt. „Ich kann da mitfühlen, es ist keine einfache Situation.“ Am Dienstag droht erst einmal das Aus im Achtelfinale der Champions League. Dann geht es zum Rückspiel zu Manchester City, das nach dem 3:2-Erfolg im Hinspiel haushoher Favorit ist.

Foto: NBM

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