"Es geht nur über harte Arbeit"

Er begann unkonzentriert und machte viele Fehler. Doch je länger die Partie gegen Hoffenheim dauerte, desto stärker wurde Julian Draxler.
„Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Wenn du zehn Wochen nicht am Ball warst, brauchst du eine gewisse Zeit“, lobte Horst Heldt den Nationalspieler, der zwei Tore von Huntelaar vorbereitet hatte.
Draxler durfte diesmal auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld ran, weil Max Meyer unter der Woche mit einer Grippe zu kämpfen hatte. Ob ihn das zusätzlich beflügelte, wollte der 20-Jährige nicht beurteilen. Trotz seiner starken Leistung blieb Draxler selbstkritisch: „Ich bin noch nicht ganz der Alte, aber sehr zufrieden, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Für uns ist der Spieltag sehr gut gelaufen, aber wir sollten weiterhin nur auf uns gucken.“

Dass die beiden Niederlagen, die Schalke zuletzt einstecken musste, nicht leicht zu verkraften waren, räumte Draxler ohne Zögern ein: „Es geht nur über harte Arbeit, gerade nach den zwei Enttäuschungen kommt einem das Glück nicht zugeflogen.“
Ralf Fährmann hatte keinen Zweifel, dass Draxler schnell zu alter Form zurückfindet. „Man merkt, dass er von Minute zu Minute mehr reinkommt. Bei seinen Toren, die er vorbereitet hat, hat man seine Qualitäten gesehen,“ so der Schalker Schlussmann, der gegen Hoffenheim einen ruhigen Nachmittag verlebte.

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