Fährmanns Patzer entscheidet das Spiel

Munter begonnen und dann stark nachgelassen – der FC Schalke 04 nach dem Spiel in Freiburg in der Einzelkritik:

Von Frank Leszinski 

Ralf Fährmann: Der Schalker Schlussmann war in der ersten Halbzeit kaum gefordert. Kurz nach der Pause leistete er sich aber einen kapitalen und vor allem spielentscheidenden Patzer, als er den Ball von Günter leichtfertig nach vorne abprallen ließ und Niederlechner zur Stelle war. Da hätte er anders reagieren müssen – das darf einem Routinier wie ihm nicht passieren.   Note: 5,0

Daniel Caligiuri:  Hatte seine beste Aktion kurz vor der Pause, als er einen langen Freistoß, der eigentlich als Flanke gedacht war, aus dem linken Halbfeld an den rechten Pfosten (45.) setzte. Insgesamt wirkte er aber überspielt. Das äußerte sich in Abspielfehlern und mangelnder Präzision im Zuspiel.  Note: 4,0

Salif Sané: Hatte Freiburgs Niederlechner an sich gut im Griff, ließ diesen aber auch zweimal gefährlich entwischen, wobei einmal Caligiuri noch im letzten Moment retten musste (16.). Note: 4,0

Matija Nastasic: Ihm gelang es, Freiburgs Nationalspieler Petersen, der so einiges versuchte, zu neutralisieren und hinterließ den besten Eindruck in der Schalker Abwehr.  Note: 3,0

Hamza Mendyl: In seinem zweiten Bundesliga-Einsatz spielte der Angreifer mit viel Licht und Schatten. Seine besten Szenen hatte er im Spiel nach vorne. Dabei hatte er großes Pech, als er nach Vorarbeit von Konoplyanka aus spitzem Winkel am rechten Innenpfosten scheiterte (41).  Note: 3,0

Nabil Bentaleb:  Traute sich zwar etwas und schoss auch mal mutig aus der zweiten Reihe, allerdings ohne dass dabei etwas heraussprang. Insgesamt bot er eine solide Leistung.  Note: 3,5

Suat Serdar:  Vermochte es nicht, im Mittelfeld Impulse zu setzen und bot im Grunde nicht mehr als Stückwerk. Mit zunehmender Spielzeit war immer weniger von ihm zu sehen.  Note: 4,0

Amine Harit: Auch wenn ihm nicht alles gelang, war der 21-Jährige eine Bereicherung fürs Schalker Spiel. Durch seine quirlige Art sorgte er immer wieder für Unruhe. In der 39. Minute legte er fein mit der Hacke für Serdar ab, der diese Chance aber vergab. Note: 3,0

› Breel Embolo: Was der Schalker Angreifer bot, war zu wenig. Im Abspiel zu langsam, konnte er sich nicht durchsetzen. Seine beste Szene hatte er schon in der fünften Minute, als er aber im Nachschuss an Freiburgs Schwolow scheiterte. Baute in der zweiten Hälfte immer mehr ab.  Note: 4,5

› Cedric Teuchert: Bei seinem Startelf-Debüt für Schalke jubelte der Youngster bereits nach fünf Minuten über seinen Abstauber. Doch er stand zuvor bei Embolos Schuss im Abseits, was der Videobeweis ans Licht brachte. Danach war von dem 21-Jährigen nicht mehr viel zu sehen, allerdings bekam er auch kaum Flanken. Nach Schalkes Rückstand musste er für den erfahreneren Uth weichen.  Note: 4,5

› Yevhen Konoplyanka: Der Ukrainer sorgte auf der linken Seite für sehr viel Power und schnelle Vorstöße, was dem Schalker Spiel gut bekam. Andererseits konnte er aber viele Eins-gegen-eins-Situationen nicht für sich entscheiden und lief sich mit seiner eigenwilligen Art auch immer wieder fest. In der zweiten Halbzeit so stark ab, dass ihn Trainer Tedesco zurecht auswechselte (69.). Note: 4,0

› Mark Uth: Kam in der 54. Minute für Teuchert ins Spiel, fiel aber nur durch eine Gelbe Karte auf. Note 5,0

› Alessandro Schöpf: kam erst in der 69. Minute für Konoplyanka.  ohne Note

› Guido Burgstaller: kam für Embolo (81).  ohne Note

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