Fußprobleme setzen Mascarell außer Gefecht

Von Frank Leszinski

Nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04 brauchte Omar Mascarell lange Zeit, um sich bei den Königsblauen sportlich einzufinden. Dass den Spanier immer wieder Verletzungen zurückwarfen, erleichterte seine Integration auch nicht gerade. Aber seit Huub Stevens auf die Schalker Trainerbank zurückkehrte, zeigte die Leistungskurve des Mittelfeldspielers langsam, aber stetig nach oben. Umso bitterer für Mascarell, dass er jetzt wieder eine Pause einlegen muss.


Fußprobleme sind der Grund dafür, dass Mascarell am Dienstag beim Training nicht dabei war. Eine Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob und wie lange Mascarell ausfallen wird. In Leverkusen war der 26-Jährige der laufstärkste Spieler auf dem Platz. Bemerkenswerte 12,66 Kilometer legte der Spanier zurück.



Doch nicht nur Macarell droht für das Saisonfinale gegen den VfB Stuttgart auszufallen. Auch Suat Serdar (Infekt) fehlt nun schon knapp eine Woche bei den Trainingseinheiten auf dem Platz. Er konnte ebenso nur individuell trainieren wie Steven Skrzybski, Yevhen Konoplyanka, Ralf Fährmann, Alessandro Schöpf, Jeffrey Bruma und Sascha Riether.

Fährmann ist zwar nun weitgehend beschwerdefrei, doch bei Abschlägen hat er immer noch Probleme. Bruma rechnet nicht mehr damit, wegen seiner Sprunggelenksverletzung am letzten Spieltag noch einmal zum Einsatz zu kommen. „Das wird wohl noch zehn Tage dauern. Ich bin im Training umgeknickt“, erzählte der Niederländer bei einem Fantreffen in Herne.


Ahmed Kutucu wurde wie erwartet für das A-Jugendteam abgestellt. Der junge Stürmer, der für die Elf von Trainer Norbert Elgert in dieser Saison 15 Tore erzielte, wird heute (18.15 Uhr/live auf Sport1) in Oberhausen im Halbfinal-Hinspiel gegen Borussia Dortmund in der Startelf stehen.

Eine gute Nachricht gab es angesichts der angespannten Personallage aber doch: Salif Sané kehrte nach seinen muskulären Problemen ins Mannschaftstraining zurück und absolvierte die gesamte Trainingseinheit.


Auf der Suche nach einem neuen Kaderplaner könnte Schalke nun bald Vollzug melden. Denn Wunschkandidat Michael Reschke hat seinen Vertrag beim VfB Stuttgart zum 31. Mai aufgelöst. Die Schwaben hatten sich am 12. Februar von Reschke getrennt und Ex-Profi Thomas Hitzlsperger als neuen Sportvorstand installiert.


Auf Schalke soll der 61-Jährige das Scouting neu aufstellen, Netzwerke schaffen und die sportlichen Strukturen generell auf breitere und modernere Füße stellen. Reschke gilt unter anderem als Fachmann für Südamerika. Der neue Sportvorstand Jochen Schneider kennt Reschke seit vielen Jahren und schätzt seine Arbeit. Der gebürtige Frechener hat sich in der Branche eine guten Namen in Leverkusen und München gemacht. Beim VfB Stuttgart war er jedoch alles andere als erfolgreich.

Foto: NBM

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