Heidel zieht den Hut vor den Bayern

Christian Heidel gehörte zu den wenigen Fußball-Funktionären, die vor der Saison nicht mehr an eine so große Dominanz des FC Bayern München glaubten wie im Vorjahr. Für den 55-Jährigen waren die Bayern zwar immer noch der Top-Favorit auf den Titel, aber der Schalker Sportvorstand glaubte nicht daran, dass der Punkteabstand zu den Konkurrenten kleiner werden würde.

Doch seit der Schalker 0:2-Heimniederlage gegen den Deutschen Rekordmeister ist Heidel eines Besseren belehrt worden. „Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Bayern mal ein Spiel verlieren. Und das geht nicht nur Schalke 04 so,“ sagte Schalkes Manager.

 

Die 90 Minuten in der Veltins-Arena hatten bei ihm Wirkung hinterlassen. „Keiner wird in der Bundesliga auch nur ansatzweise an die Bayern herankommen. Das haben wir vor allem in den ersten zehn Minuten erlebt. So wollten wir ganz sicher nicht spielen“, so Heidel.

Vor allem bei einem Mannschaftsteil geriet der Manager regelrecht ins Schwärmen: „Wenn man sich die rechte Verteidigungsseite der Bayern mit dem Kimmich und dem Thiago angesehen hat, wie sie zusammen mit Süle auf engstem Raum den Ball behaupten, da können alle anderen 17 Bundesligisten nur zugucken“.

Um Bayern zu stoppen, müsse Schalke oder anderen Bundesligisten so investieren wie Manchester City. Heidel: Das kann keiner. Die Bayern sind uns um Jahre voraus.“

Deshalb, so Heidel, muss ich meine Meinung revidieren. „Ich habe gehofft, dass es bei den Bayern in diesem Jahr nicht so passt. Die Spieler sind älter geworden, ein neuer Trainer, aber ich muss meine Meinung revidieren und ziehe den Hut ziehen“, so Schalkes Vorstandsmitglied.

 

Foto: NBM (Archiv)

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