Matondo verspürt keinen Druck

Von Frank Leszinski

Immer wieder huschte ein sympathisches Lächeln über sein Gesicht. Als Rabbi Matondo bei seiner offiziellen Vorstellung vor den vielen Medienvertretern saß, war jedoch keine Unruhe bei ihm zu spüren. Der gebürtige Waliser gab sich fröhlich, aber auch sehr entschlossen, beim FC Schalke 04 sportlich Fuß zu fassen.

Noch ist vieles Neuland für ihn. „Ich muss mich anpassen und an das Tempo und die Anforderungen in der Bundesliga gewöhnen“, sagte der Youngster, der noch im Hotel wohnt. Seine Eltern wollen ihn so oft wie möglich besuchen, damit er sich auf Schalke auch richtig wohl fühlt. Auf der Tribüne wird am Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg sein Bruder sitzen und ihm die Daumen drücken.

Er verspüre keinen Druck, stellte Matondo angesichts der starken britischen Talente klar, die in der Bundesliga momentan die Schlagzeilen beherrschen. Er wollte unbedingt nach Deutschland, andere Offerten hätten für ihn keine Rolle gespielt.
Über Schalke habe er vor der Vertragsunterzeichnung mit Weston McKennie gesprochen. „Er hat mir nur Positives über den Verein erzählt“, so der 18-Jährige, der fest davon überzeugt ist: „Mit meinem ersten Saisontor wird es in dieser Saison noch klappen“.

Dem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein Manchester City in der Champions League fiebert er schon ein bisschen entgegen. Matondo: „Das ist ein ganz starkes Team. Aber wir haben eine Chance“.

Foto: NBM

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