Omar Mascarell vertraut dem neuen Trainerteam

Von Frank Leszinski

Wenn Fußballvereine ihre Trainer wechseln, hat das meistens Konsequenzen für das Mannschaftsgefüge. Die Karten werden neu gemischt, das heißt, Spieler, die bisher weniger berücksichtigt wurden, wittern eine neue Chance.

So wie Omar Mascarell beim FC Schalke 04, der seit dem Trainerwechsel von Domenico Tedesco zu Huub Stevens eine sportliche Aufwertung erfahren hat. Der Spanier kommt häufiger zum Einsatz. Und er zeigt mehr Engagement. In Dortmund lief Mascarell mehr als zwölf Kilometer in den 90 Minuten – ein Topwert.

„Ja, die Situation hat sich für mich jetzt verändert“, bestätigt der Mittelfeldspieler. Er sei glücklich mit dem neuen Trainerteam und spüre, dass sie ihm vertrauen. Als Kritik an Tedesco will er seine Aussagen aber nicht verstanden wissen. „Fußball ist halt so: Mal spielst du und mal spielst du nicht. Man muss einfach hart weiterarbeiten“. Die letzten Monate seien eine schwierige Zeit für ihn gewesen. Denn Mascarell war entweder verletzt oder er saß nur auf der Bank.

Auch am Donnerstag stand Mascarell in einer Medienrunde mit Journalisten immer noch etwas unter dem Eindruck des Derbysiegs. „Es ist ein großartiges Gefühl. Wir haben drei wichtige Punkte geholt – für uns, aber auch für unsere Fans. Aber jetzt müssen wir uns auf nächste Spiel konzentrieren und am Sonntag die drei Punkte im Heimspiel gegen den FC Augsburg holen“. Den Stellenwert der Partie gegen den FCA bewertet der Spanier wie ein Finale. „Wenn wir gewinnen, haben wir den Klassenerhalt geschafft. Wenn wir die gleiche Mentalität auf den Platz bringen wie in Dortmund, haben wir gute Chancen, das zu erreichen. Ich habe ein gutes Gefühl“.

Donnerstagabend verbrachte Mascarell vor dem Fernseher, denn sein Ex-Klub Eintracht Frankfurt spielte im Halbfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Chelsea. „Ich habe eine besondere Beziehung zur Eintracht. Dort habe ich tolle Jahre verbracht. Ich habe ihnen ein Video geschickt und hoffe, dass Frankfurt ins Endspiel einzieht,“ betonte der 26-Jährige.<

Und was sagt Mascarell zu David Wagner, der als neuer Schalke-Trainer heiß gehandelt wird? „Ich weiß nicht viel über ihn. Ich habe auch gelesen, dass es möglich ist, dass er nach Schalke kommt. Wenn er kommt, ist er herzlich willkommen. In der Vorbereitung müssen wir alles dafür tun, damit wir in der nächsten Saison sehr viel besser spielen“, betonte der Spanier. Foto: NBM

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