Trainingspause für Amine Harit

Was die Zahl der Spieler betrifft, so hatte Schalke-Trainer David Wagner bei der Vormittagseinheit am Dienstag eine Rekordbeteiligung auf dem Platz. 20 Spieler waren dabei, die – wie in den letzten Wochen bei Wagner am Dienstagvormittag üblich – hauptsächlich mit Sprint- und Koordinationsübungen beschäftigt waren.

Dabei floss der Schweiß umso mehr, weil das Sprinten bei hochsommerlichen Temperaturen durch Gewichte erschwert wurde. Mit dabei waren auch Steven Skrzybski, Suat Serdar und Jonas Carls, die aufgrund von Verletzungen in den vergangenen Tagen gefehlt hatten.

Verzichten musste David Wagner dagegen auf Amine Harit. Der offensive Mittelfeldspieler hat sich aus dem Bayern-Spiel eine Fußprellung zugezogen. Wie lange er fehlen wird, ist noch nicht absehbar.

Rabbi Matondo hat nach seiner Risswunde auf dem Spann endlich wieder das Lauftraining aufgenommen. Wann er wieder mit dem Ball trainieren kann, ließ David Wagner offen. Matondo wird gewiss noch einige Zeit brauchen, bis er wieder in das Mannschaftstraining zurückkehren kann. Da auch Alessandro Schöpf und Mark Uth seit einiger Zeit nach ihren schweren Verletzungen wieder ins Teamtraining zurückgekehrt sind, hat Trainer Wagner gegen die Berliner womöglich mehr personelle Alternativen.

Schöpf sieht seine aktuelle Leistungsfähigkeit bei „nahezu 100 Prozent“, verriet der Österreicher auf schalke04.de und fügte hinzu: „ An den vergangenen beiden Wochen habe ich jeweils in der U23 gespielt und dabei keine Probleme verspürt. Jede Minute hilft mir, um wieder die Spielfitness zu bekommen. Denn das ist noch einmal etwas anderes als im Training“.

Vor allem in ihrem Offensivspiel müssen sich die Schalker erheblich steigern, wenn sie möglichst schnell das erste Erfolgserlebnis in der Bundesliga feiern wollen. „Im Moment fehlt noch das letzte Quäntchen, der letzte exakte Pass. Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Mut zeigen und häufiger direkt den Abschluss suchen. Daran arbeiten wir intensiv, um gegen Hertha BSC zu gewinnen“, betonte Teammanager Sascha Riether.

Foto: NBM

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