Werbung in eigener Sache

Schalkes Stürmer haben in den ersten drei Pflichtspielen noch nicht getroffen. Cedric Teuchert machte dafür bei der U21 auf sich aufmerksam.

Beim 6:0-Kantersieg der deutschen U21-Nationalmannschaft in Irland gelangen Cedric Teuchert drei Tore. Sogar ein vierter Treffer wäre noch möglich gewesen. Doch als es erneut einen Foulelfmeter für die deutsche U21 gab, überließ Teuchert seinem Schalker Mannschaftskameraden Suat Serdar die Ausführung. „Suat hat mich gefragt, und wir brauchen jetzt das ganze Selbstvertrauen auf Schalke“, begründete Teuchert hinterher seine Entscheidung.



 

Der 21-Jährige hofft, dass sein Trainer Domenico Tedesco seinen eindrucksvollen Auftritt in Irland vor dem Fernseher verfolgt hat. „Ich will auf Schalke auch spielen und zeigen, dass ich Selbstvertrauen habe“, sagte Teuchert dem „Kicker“ und betonte zugleich: „Ich warte auf meine Chance, die will ich dann genauso nutzen wie in der U 21.“

Noch wartet Teuchert seit seinem Wechsel im Januar 2018 vom 1. FC Nürnberg auf sein erstes Pflichtspieltor für die Königsblauen. Bisher kam er lediglich auf acht Einsätze. Noch nie stand er in der Schalker Startelf.

„Auch wenn er bisher noch nicht so häufig zum Einsatz kam, sind wir davon überzeugt, dass Cedi ein Top-Bundesliga-Spieler wird“, verrät Manager Christian Heidel. Und Trainer Domenico Tedesco bescheinigte Teuchert sogar „ein eingebautes GPS-Gerät“ – und meint dessen Torriecher.

Doch auch in Mönchengladbach wird sich Teuchert wohl noch weiter in Geduld üben müssen. Denn diese Partie ist für Schalke zu wichtig, als dass Tedesco das Wagnis eingeht, den jungen Stürmer von Anfang an zu bringen.
Immerhin scheint Teuchert jedoch im internen Konkurrenzkampf einen Spieler wie Franco Di Santo mittlerweile überholt zu haben. Beim Pokalerfolg in Schweinfurt erhielt Teuchert als Einwechselspieler den Vorzug vor dem Argentinier.

Dennoch ist die Konkurrenz für den jungen Angreifer weiterhin groß. Neuzugang Mark Uth, Publikumsliebling Guido Burgstaller oder Breel Embolo, der in seinem dritten Schalke-Jahr endlich den Durchbruch schaffen will, sind starke Konkurrenten – bei denen es allerdings bisher nicht nach Wunsch läuft.

Gerade in der Offensive muss Schalke sich steigern. Bisher gelang noch kein Treffer aus dem Spiel heraus. Zwei Elfmeter und ein Eigentor – so fielen die Treffer in den ersten drei Pflichtspielen. Domenico Tedesco hat in seiner Amtszeit auf Schalke bisher noch nie drei Bundesliga-Spiele in Serie verloren. Das könnte am Samstag in Mönchengladbach (18.30 Uhr, Sky) erstmals passieren, nachdem die Königsblauen in Wolfsburg (1:2) und gegen Hertha (0:2) unterlagen.

Wie kommt Schalke wieder in die Spur? „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Für uns kommt es darauf an, sicher hinten herauszuspielen und unsere Stürmer besser einzusetzen“, fordert Caligiuri, der nach seinem verschossenen Elfmeter gegen Hertha beim nächsten Strafstoß wieder Verantwortung übernehmen würde. „Ich gehe immer positiv ran. Zuvor hatte ich alle Strafstöße verwandelt. Das Gefühl eines Fehlschusses will und werde ich nie wieder erleben“, glaubt Caligiuri.

Ob Weston McKennie am Samstagabend zur Verfügung steht, ist fraglich. Der US-Boy, der in den ersten beiden Bundesliga-Partien in der Startelf stand, hat sich eine Verstauchung des linken Kniegelenks zugezogen. Im Freundschaftsspiel gegen Mexiko musste er deshalb nach 40 Minuten ausgewechselt werden.

 

Foto: NBM (Archiv)

« Vorherige Seite

Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, bitte einloggen oder bei www.buer-total.de anmelden.