Zittern um Farfan

Ralf Fährmann sagt es im Brustton der Überzeugung vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim: „Wir werden von der ersten Minute an versuchen, ein Feuerwerk abzubrennen. Der Gegner muss von Beginn an spüren, dass wir uns wehren.“
Dabei beginnt die Vorbereitung auf dieses aus Schalker Sicht äußerst brisante Spiel so richtig erst heute Nachmittag, wenn alle Nationalspieler von ihren Länderspieleinsätzen zurück sind. Jefferson Farfan wollte eigentlich auch mit Peru gegen Panama spielen, doch wegen Knieproblemen verzichtete der 29-Jährige auf diese Partie.

Am Schalker Mannschaftstraining konnte der Stürmer in dieser Woche wegen seiner Beschwerden noch nicht teilnehmen. Ihm blieb nur der Kraftraum. „Es gibt noch keine Tendenz. Wir müssen abwarten, wie es Jeff bis Samstag geht,“ sagte Schalke-Trainer Jens Keller gestern nach dem Training im Parkstadion in Bezug auf die Einsatzchancen des Peruaners.
Am Samstag stehen die Königsblauen in der Pflicht, den verheerenden Eindruck, den sie nach den beiden bitteren Klatschen gegen Real Madrid (1:6) und Bayern München (1:5) gemacht haben, zu korrigieren. „Die letzten beiden Spiele sind ein großer Ansporn, es besser zu machen. Nach dem 6:2 der Hoffenheimer sind wir gewarnt. Sie haben brutale offensive Stärke, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken“, betont Fährmann. Eins ist sicher: Diese 90 Minuten werden für die Königsblauen zum Charaktertest.

« Vorherige Seite

Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, bitte einloggen oder bei www.buer-total.de anmelden.