Cityfest Buer: Das Konzept ging auf

„Cityfest meets Rock am Dom“ zieht tausende Menschen in die Innenstadt. Musik gab es auf insgesamt vier verschiedenen Bühnen.

Kai Wingenfelder war hörbar gerührt. „Als ich erfahren habe, dass heute Abend Herbert Grönemeyer in der Arena spielt, habe ich schon befürchtet, dass keiner zu uns kommt.“ Mit dieser Befürchtung lag der Musiker gründlich daneben: Am Samstagabend, als mit der Band „Wingenfelder“ der Top-Act bei „Rock am Dom meets Cityfest“ auftrat, war die Domplatte gerammelt voll.

Und das, obwohl es neben Grönemeyer in der Arena auch noch jede Menge weitere Alternativen gab: In der Gelsenkirchener City stiegen die Jazztage, in der Nachbarstadt Gladbeck lockte das Appeltatenfest. Und dennoch: Das Konzept, die beiden Veranstaltungen „Cityfest“ und „Rock am Dom“ miteinander zu verbinden, ging auch in diesem Jahr voll auf.

Ein wenig mag es auch am Wetterglück gelegen haben – trotz anderer Vorhersagen blieb es an allen drei Tagen trocken, und so strömten die Menschen in die Buersche Innenstadt. Gleich an vier Standorten gab es Musik: Auf der Hauptbühne auf der Domplatte sowie auf der Bühne am Goldbergplatz gab es Livemusik, am Samstagabend gesellte sich auch noch eine kleine Bühne vor dem Café Albring und Rüdel dazu, wo Betty Heller Jazz- und Popstandards sang. Fans der elektronischen Musik zog es zum Robinienhof: Dort legten DJs auf.

Auch in Sachen Gastronomie hatte die Werbegemeinschaft, Veranstalterin des Cityfests, auf neue Wege gesetzt. Bratwurst gab es natürlich auch, dazu gesellten sich aber Stände mit Burritos, Burgern und Pizza, es gab Cocktailstände und einen Winzerstand auf dem Goldbergplatz. Am Sonntag öffneten dann auch noch die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr ihre Türen.

„Ich habe mit ganz vielen Leuten gesprochen, die das neue Konzept richtig gut fanden“, zeigte sich auch Andreas Groß, stellvertretender Vorsitzender der Buerschen Werbegemeinschaft, zufrieden mit den drei Tagen. „Alles in allem war es eine richtig runde Sache.“

Den Händlern scheint es auch gefallen zu haben: „Der Winzer vom Goldbergplatz, dessen Stand ein echter Geheimtipp war, will im nächsten Jahr wiederkommen“, sagte Andreas Groß.

Foto: Heselmann

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