Insgesamt 157 Einsätze für die Feuerwehr

von Renè Preuss

Gelsenkirchen. Die Gelsenkirchener Feuerwehr musste in der Silvester-Nacht von Dienstag auf Mittwoch insgesamt bei 157 Einsätzen aktiv werden.

In diesem Rahmen wurden 90 Einsätze im Rettungsdienst, 26 im Krankentransport, fünf in der Technischen Hilfeleistung und 36 im Brandschutz durchgeführt. Die Feuerwehr war dabei rund um die Uhr mit insgesamt 110 Kräften im Einsatz, wobei der besondere Dank auch der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Gelsenkirchen gelten sollte, die mit 48 Kräften aus fünf Löschzügen die Berufsfeuerwehr tatkräftig über die gesamte Zeit unterstützte.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Einsätze, die durch Raketen oder Knaller verursacht wurden. Es brannten dabei Mülltonnen, Bäume oder Gebüsch, Gartenmöbel oder -lauben. Zu einem größeren Einsatz wurde die Feuerwehr allerdings gegen 3.40 Uhr in die Hauptstrasse gerufen. Dort brannte ein Keller in voller Ausdehnung, die Brandbekämpfung wurde durch zwei Trupps mit „Schnellangriffseinrichtungen“ durchgeführt, um weitere Folgen schon im Vorfeld zu verhindern. Zeitgleich wurde das gesamte Gebäude geräumt. Die Brandbekämpfung stellte sich allerdings als sehr schwierig dar, da es immer wieder zu kleineren Explosionen kam. Es wurde zuerst vermutet, dass es sich dabei um Feuerwerkskörper handelt, was sich aber nicht bestätigte.

Vielmehr war es die durch das Feuer getrennte Hauptstromversorgung des Gebäu-des, die beim Kontakt mit dem Löschwasser Lichtbögen und laute Geräusche produzierte. Nachdem die Leitung stromlos geschaltet war, konnte der Brand im Anschluss vollkommen gelöscht werden.

INFO Zeitgleich zu den anderen Einsätzen kam es zu einer Anfrage der Kreisleitstelle Recklinghausen zur Unterstützung der Feuerwehr Gladbeck. In Gladbeck brannte in der Tunnelstrasse ein Dachstuhl in voller Ausdehnung. Da die Kräfte der Feuerwehr Gladbeck nicht ausreichend waren, unterstützte die Besatzung der Feuerwache 5 „Im Lüttinghof“ die dortigen Einsatzkräfte mit einer Drehleiter und einem Löschfahrzeug. Die Kräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen waren dort ca. 3 Stunden im Einsatz.

« Vorherige Seite

Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, bitte einloggen oder bei www.buer-total.de anmelden.