Investitionen in Infrastruktur

Gelsenkirchen. Die Stadt geht in ihrem Straßen-, Brücken- und Kanalbauprogramm in diesem Jahr mehr als 50 neue Projekte an. Hierbei investiert sie mehr als 16 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
„Die Erneuerung von Straßen und Wegen gehört zu den vordringlichsten Aufgaben der Stadt Gelsenkirchen“, sagt Stadtpressesprecher Oliver Schäfer. „Der Erhalt der Infrastruktur ist enorm wichtig für die Wirtschaft und auch für den Individualverkehr“, betont er. So soll es im Laufe des Jahres 2014 eine Reihe von Baumaßnahmen für Straßen-, Brücken- und Kanalbau von Stadt und Gelsenkanal geben. Außerdem hat der Rat der Stadt hierzu ein Aktionsprogramm Straßenbau beschlossen, das die Planungen 2014 in Angriff nehmen soll, sobald der Haushalt genehmigt sein wird. Die Umsetzung des Aktionsprogramms ist dann ab 2015 vorgesehen.

Rund zehn Millionen Euro (davon drei Millionen Euro für die Unterhaltung) fließen in diesem Jahr allein in den Ausbau des städtischen Straßennetzes. Neun laufende Baumaßnahmen werden im Bereich Straßen- und Brückenbau abgeschlossen, 35 neue stehen auf der Agenda. Hierbei handelt es sich sowohl um Sanierungen von Wohn- und Anliegerstraßen als auch um die Realisierung von weiteren Bauabschnitten großer Fördermaßnahmen wie zum Beispiel dem dritten Bauabschnitt des Umbaus Bismarckstraße. Ferner werden weitere Haltestellen niederflurgerecht umgebaut sowie diverse Gehwegsanierungen durchgeführt. Das aktuell größte Bauprojekt im Stadtnorden ist der dritte Bauabschnitt der Horster Straße zwischen Braukämperstraße und Flurstraße, der bis Dezember 2015 fertiggestellt werden soll.
Für die 2014 beginnenden 16 Kanalprojekte ist ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 14 Millionen Euro vorgesehen. Mit den aktuell laufenden Arbeiten werden im Jahr 2014 hier insgesamt 6,5 Millionen Euro investiert.
In diesem Paket enthalten sind zehn gemeinsame Bauarbeiten mit dem Referat Verkehr. Umgesetzt werden nicht nur Kanalarbeiten zur Netzsanierung aufgrund ihres Zustandes wie beispielsweise die Karlstraße oder Rombergskamp, sondern auch Baumaßnahmen, die flankierend im Zuge der Umgestaltung des Emschersystems vorgesehen sind. „Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der von der Emschergenossenschaft begonnene Bau des Parallelsammlers Sellmannsbach und die Entflechtung des Springbaches aus der Mischwasserkanalisation“, so Schäfer.

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