Lichtinstallation im alten Kaufhaus

Anfang Oktober feiert eine neue Veranstaltung Premiere: Bei „Goldstücke“ dreht sich alles um das Thema Licht.

Die Bühnen von „Cityfest meets Rock am Dom“ waren noch nicht ganz abgebaut, da warf schon die nächste spannende Veranstaltung in Buer ihre Schatten voraus. Und das mit den Schatten darf man fast wörtlich nehmen, denn bei „Goldstücke“ dreht sich Anfang Oktober alles ums Thema Licht.

Vom 2. bis zum 6. Oktober, am langen Feiertagswochenende, feiert eine neue Veranstaltung ihre Premiere. „Goldstücke – Lichtspiele Gelsenkirchen-Buer“, täglich von Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr: mit einer beleuchteten Parklandschaft, Highlights rund um das Gebäude der Sparkasse Gelsenkirchen an Springemarkt und Robinienhof, Walking Acts in Park und Fußgängerzone sowie Lichtkunst im und am Kunstmuseum Gelsenkirchen und an ausgewählten Standorten in der City Buer.

„Das ist mal etwas ganz anderes“, fasste Sparkassenvorstand Bernd Lukas zusammen, und in der Tat: Eine vergleichbare Veranstaltung hat es in Buer bislang noch nicht gegeben.

Entstanden sei die Idee im vergangenen Jahr: Bei „Rock am Dom“ hatten sich Oberbürgermeister Frank Baranowski und Claudia Keuchel vom Referat Kultur der Stadt unterhalten. „Kann man aus so einem Festival auch noch mehr entwickeln“, fragte sich der OB. Claudia Keuchel hatte die Idee einer Open-Air-Lichtkunstgalerie am Goldbergpark, wenn die Bauarbeiten am Busbahnhof abgeschlossen sind. „Wir wollen einen Farbtupfer für Buer setzen“, ergänzt Baranowski.

Leane Schäfer, Leiterin des Buerschen Kunstmuseums, zeigte sich sehr aufgeschlossen: „Die Lichtkunst ist ja schließlich ein wesentlicher Bestandteil der kinetischen Abteilung im Museum“, sagt sie. Sie habe auch schon gewusst, welche Künstlerinnen und Künstler dafür infrage kämen, sagt sie.

Fehlte nur noch der Geldgeber: An diesem Punkt kam die Sparkasse ins Spiel. „Die Idee passte hervorragend ins Förderkonzept der Sparkassenstiftung“, sagt Bernd Lukas – das bedeutete Grünes Licht für die Veranstaltung.

Was erwartet die Besucher? An verschiedenen Standorten in der Buerschen City wird es Lichtinstallationen geben, darüber hinaus sind an allen fünf Abenden Walking-Acts unterwegs. Den Goldbergpark illuminiert das Team von „World of Lights“, im Robinienhof an der Sparkasse wird es eine Lichtinstallation geben, und natürlich ist auch das Kunstmuseum mit von der Partie. „Wir werden an allen Tagen bis 22 Uhr geöffnet haben“, kündigte Leane Schäfer an. Außerdem gibt es eine Premiere: Die Dachterrasse des Museums wird zum ersten Mal für den Publikumsverkehr geöffnet.

Höhepunkt ist sicherlich die Installation im ehemaligen Kaufhaus Weiser: Der Künstler Max Sudhues projiziert im Erdgeschoss des Gebäudes mit 30 Overheadprojektoren Bilderwelten, die sich über Boden, Wände und Decken erstrecken – aus Sicherheitsgründen ist das Betreten allerdings nur in kleinen Gruppen möglich.

Ein eigenes Gastronomieangebot wird es nicht geben – „wir setzen hier auf die ansässigen Gastronomen in Buer“, sagt Claudia Keuchel, die sich außerdem bei der Werbegemeinschaft Buer für die gute Zusammenarbeit bedankt.

Ob die „Goldstücke“ eine einmalige Sache bleiben oder wiederholt werden, stehe noch nicht fest, sagt Frank Baranowski. „Wir hoffen, dass es den Menschen gefällt – wenn das so ist, kann es gerne eine Wiederholung heben.

„Goldstücke – Lichtspiele in Gelsenkirchen-Buer“ findet statt vom 2. bis 6. Oktober, jeweils von Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr. Die Eröffnung ist am 2. Oktober, um 19 Uhr im Goldbergpark.

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