Mehr Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit

„Weil es UNSERE STADT ist! Sicherheit & Ordnung für Gelsenkirchen“ – mit diesem Motto geht die Stadt in die Offensive, um mit gebündelten Kräften, verstärkten Kontrollen und Aktionen mehr Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten. Auch die Verwarnungs- und Bußgelder wurden erhöht.

„Wir nehmen es nicht hin, dass das Fehlverhalten einiger, die illegal Müll entsorgen oder Radwege zuparken, die Lebensqualität vieler Menschen beeinträchtigt und das Stadtbild verschandelt“, wird Oberbürgermeister Frank Baranowski deutlich. Mit einem personell verstärkten Kommunalen Ordnungsdienst, einem Interventionsteam als Teil des Handlungskonzepts Südost, der Bündelung der Kräfte im neu geschaffenen Referat Sicherheit und Ordnung, Ordnungspartnerschaften mit der Polizei, der Bogestra und weiteren Partnern sowie einer engen Zusammenarbeit mit den Präventionsräten seien die Voraussetzungen geschaffen, um gegen Fehlverhalten vorzugehen, so der Oberbürgermeister.

 

Deutlich teurer wird es, sich daneben zu benehmen, so Dr. Christopher Schmitt, Vorstand Wirtschaftsförderung, Gelsendienste, Recht und Ordnung, Bürgerservice: „Der Verwarnungsgeldkatalog ist überarbeitet worden. So kann das Abstellen von Müll neben Abfallbehältern oder Depotcontainern bis zu 500 Euro kosten“, erklärt Schmitt. Die weggeschnippte Zigarettenkippe werde mit 35 Euro bestraft, wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt, zahle 55 Euro. So teuer ist auch das Urinieren in der Öffentlichkeit. „Wer sich daneben benimmt, wird in Gelsenkirchen künftig noch häufiger damit rechnen müssen, auch bestraft zu werden“, so Schmitt.

„Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft wurden bereits größere Aktionen wie zum Beispiel am Hauptbahnhof, rund um Graf Bismarck oder wie am vergangenen Wochenende durchgeführt“, stellt Hans-Joachim Olbering, Leiter des Referats Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Gelsenkirchen, fest und kündigt an: „Mit größeren aber auch kleineren Aktionen werden wir nicht lockerlassen. Wir kontrollieren Flohmärkte, haben zielgerichtet Orte häufiger Beschwerden im Blick, gehen gegen Raser und das Parken in der zweiten Reihe vor.“ Natürlich werde es weitere größere, anlassbezogene Aktionen geben, aber auch die kleinen Vergehen würden geahndet.

Mit 14 Stellen ist die Verkehrsüberwachung aufgestockt worden, ab Herbst dieses Jahres kann neue Technik gegen Raser eingesetzt werden. „Vier mit modernster Lasertechnik ausgestattete Fahrzeuge ermöglichen es uns, die Geschwindigkeitskontrollen auszuweiten“, so Olbering.

Gelsendienste geht das Thema Sauberkeit auf verschiedenen Ebenen an: „Auf der einen Seite gehört hierzu ein bürgerfreundliches Entsorgungsangebot“, erklärt Betriebsleiter Ulrich W. Husemann. „Zum Beispiel haben wir seit Anfang 2017 die Anzahl der Straßenpapierkörbe auf rund 2.500 Stück mehr als verdoppelt. Mit dem Ergebnis, dass sich die Menge des eingesammelten Abfalls verdreifacht hat. Darüber hinaus haben wir im gesamten Stadtgebiet 350 zusätzliche Hundekotbeutelspender aufgehängt. So unterstützen wir die Halter bei ihrer Aufgabe, die Hinterlassenschaften ihres Tieres unverzüglich zu entfernen.“

Foto: NBM

« Vorherige Seite

Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, bitte einloggen oder bei www.buer-total.de anmelden.