Polizei zieht gute Bilanz

Am vergangenen Freitag hat die Polizei gemeinsam mit anderen Ordnungspartnern eine Großkontrolle vor allem im Stadtsüden durchgeführt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Shisha Bars, Wettbüros, Spielhallen, Gaststätten und Kulturvereine standen im Fokus der Großkontrolle, an der neben der Polizei das Hauptzollamt, sowie die Stadt und die Finanzbehörde beteiligt waren. Ein weiterer Schwerpunkt waren die „Raser und Poser“, die ebenfalls kontrolliert wurden. Fast fünf Stunden lang, von 20 bis 0.45 Uhr waren die Beamten im Einsatz, beobachtet unter anderem von NRW-Innenminister Herbert Reul.

Die Ordnungspartner zogen jetzt ein positives Fazit der Aktion. Zusammen kontrollierten sie insgesamt 24 Objekte, 71 Fahrzeuge und 353 Personen. Sie erstatteten am Freitagabend 17 Strafanzeigen, darunter waren Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Ausländergesetz, das Betäubungsmittelgesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Steuerhehlerei und Verstößen gegen das Mindestlohn- und Gaststättengesetz. Außerdem leiteten sie 38 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein – unter anderem wegen Verstößen gegen das Mindestlohn-, Gaststätten- und Nichtraucherschutzgesetz, Erlöschen der Betriebserlaubnis von Kraftfahrzeugen, Gurtverstößen, Gefahrgutverstößen und der Benutzung von Handys am Steuer eines Kfz.

Darüber hinaus wurden 95 Verwarngelder verhängt. In den aufgesuchten Objekten stellten Mitarbeiter von Polizei, Zoll und Stadt 36,5 kg unversteuerten Tabaks sicher. Die Stadt schloss zudem ein Lokal wegen einer fehlenden Konzession.
Im Kontrollzeitraum ahndete die Ordnungsbehörde 59 Parkverstöße, 96 Geschwindigkeitsverstöße und stellte 2 Fahrzeuge sicher. Die Gelsenkirchener Polizei, die parallel dazu den Verkehr kontrollierte, stellte 71 Geschwindigkeitsverstöße fest. In diesem Zusammenhang stellten sie vier Fahrzeuge sicher, weil deren Betriebserlaubnis erloschen war.

Anne Heselhaus-Schröer, Gelsenkirchener Polizeipräsidentin, die Leiterin des Hauptzollamtes Dortmund Iris Vermehr und Hans-Joachim Olbering, Leiter des Referates 32 der Stadt Gelsenkirchen, unterstrichen noch einmal die Wichtigkeit der Fortsetzung der gemeinsamen Maßnahmen von Polizei, Stadt und den weiteren Ordnungspartnern, um hier durch die konsequente Bekämpfung aller kriminellen Erscheinungsformen und Strukturen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt zu leisten.

Foto: Polizei

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