Sprung auf Bundesebene

Gelsenkirchen. Ein Gelsenkirchener auf Bundesebene: Oliver Wittke, Chef der Ruhr-CDU, ehemaliger Bürgermeister Gelsenkirchens und NRW-Verkehrsminister, soll nach Medienberichten in der neuen Bundesregierung zum Parlamentarischen Staatssekretär bei Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) aufsteigen.
Ministerpräsident Armin Laschet habe sich besonders für den 51-Jährigen stark gemacht, der als Experte für den im Wirtschaftsministerium verantworteten Strukturwandel gilt.
Diplom-Geograph Wittke war von 1999 bis 2004 der erste direkt gewählte Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und anschließend vom 24. Juni 2005 bis zum 3. März 2009 Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Kabinett des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers.

Wittke machte sein Abitur am Leibniz-Gymnasium in Buer, er wohnt nach wie vor mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Gelsenkirchen.
Als erster direkt gewählter Oberbürgermeister Gelsenkirchens war er zugleich der jüngste und der erste CDU-Oberbürgermeister der Stadt. In seiner Amtszeit brachte Wittke eine Vielzahl von Projekten auf den Weg: die Sanierung von Schloss Berge, die Umwandlung des in die Jahre gekommenen Ruhrzoos in die ZOOM-Erlebniswelt, den Bau der neuen Synagoge, die Sanierung des Hauptbahnhofes Gelsenkirchen und des Hallenbads Buer gehörten ebenso dazu, wie der Ausbau der Ufer- und der Vinckestraße sowie der Neubau des A42-Anschlusses.

 

Foto: NBM-Archiv

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