Sperrbezirk an Münsterstraße erwogen

Gelsenkirchen. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen hat unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski gemeinsam mit dem Führungsstab der Polizeibehörde Gelsenkirchen getagt. Dabei wurden verschiedene Punkte rund um die Themen Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet angesprochen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski und Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt vereinbarten, die erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb des Präventionsrates zwischen Polizei und Jugendhilfe fortzusetzen und um den Schwerpunkt Kinderschutz zu erweitern.
Einen gemeinsamen Schwerpunkt wollen Stadtverwaltung und Polizei auf die Erhöhung von Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr legen. Vor allem bei jungen Radfahrern ist es im vergangenen Jahr in Gelsenkirchen zu vielen Unfällen gekommen. Hier soll durch Schulungen und Informationsveranstaltungen direkt in der Zielgruppe gegengesteuert werden. Im Mittelpunkt stehen vor allem die weiterführenden Schulen, die direkt auf einer Schulleiterkonferenz angesprochen werden sollen.

Einig waren sich die Vertreter der Polizei und der Stadtverwaltung darüber, dass sich die Situation im Bereich der Münsterstraße durch die dort verstärkt auftretende Straßenprostitution erheblich verschlechtert habe. Zur Durchsetzung eines Sperrbezirkes wird die Situation weiterhin genau beobachtet. Dabei sind sowohl die Polizei als auch die Stadtverwaltung auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.
Eine Verbesserung stellten Polizei und Stadtverwaltung im Bereich der Müllablagerungen im Bereich der Katernberger Straße fest. Dort hatten offenbar illegale Schrottsammler ausgeschlachtete Kühlschränke regelmäßig in großen Mengen abgelegt. Seitdem Polizei und der städtische Ordnungsdienst das Gebiet regelmäßig bestreifen, ist es nicht zu erneuten Müllablagerungen im großen Stil gekommen. Polizei und Stadt werden diesen Bereich aber weiter beobachten und bei Bedarf eingreifen.

 

Foto: Ruth Rudolph/Pixelio.de

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