Trauer um "Ötte" Weisenstein

Otto „Ötte“ Weisenstein ist tot: Der Mann, der mitverantwortlich für die großen Erfolge des ehemaligen SV Rotthausen in den 1990er-Jahren war, starb in der vergangenen Woche nach längerer Krankheit im Alter von 77 Jahren.

Beobachter des Lokalsports in Gelsenkirchen erinnern sich noch an die Zeit zu Beginn der 1990er-Jahre, als dem SV Rotthausen der Durchmarsch von der Kreis- in die Oberliga gelang. Otto Weisenstein (das Foto zeigt ihn mit Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer, r.), der schon als Spieler für den SV Rotthausen kickte, war zunächst als Sponsor und dann als Präsident des Vereins maßgeblich an den Erfolgen dieser Jahre beteiligt. „Es war eine atemberaubende Zeit“, erinnert sich Michael Sander, damals Geschäftsführer des SVR. „Ötte Weisensteins Motto war immer: Stillstand ist Rückschritt.“

Wenige Jahre nach dem Erfolg zog Weisenstein sich vom Fußball zurück – als der SVR Insolvenz anmelden musste und später mit dem 1. FC Achternberg zum SSV/FCA Rotthausen 2000 fusionierte, war er nicht mehr im Vorstand tätig. Dem Fußball blieb er als Fan allerdings treu: Für die Heimspiele des FC Schalke 04 hatte er seit vielen Jahren eine Dauerkarte.

Neben dem Fußball galt Weisensteins große Liebe dem Karneval: Bei der KG Piccolo war er Ehrensenator, der KC Astoria verlieh ihm den „Narrenspiegel“.

Foto: Michael Sander

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